Georg Gallati

5. Dan

Aikido ist nicht zuletzt eine sehr ästhetische Kampfkunst. Das weisse Gi im Kontrast zum schwarzen Hakama, die runden harmonischen Bewegungsabläufe und die Idee des «friedfertigen Kampfes» waren die ersten Eindrücke, als ich Aikido vor zirka vierzig Jahren in einer Fernsehsendung über verschiedene Kampfkünste zum ersten Mal sah. 1974 in der Turnhalle Zürich-Seebach begann ich mit dem Aikido-Training, wo ich bei Aikido-Grössen der ersten Stunden wie zum Beispiel Hans Illi und Freddy Jacot trainieren durfte.


Nach dem Wechsel des Arbeitsplatzes in die Innerschweiz lag es nahe, in Luzern mit dem Training weiterzufahren. Armin Müller und ich sind seit Beginn 1981 in der Aikido-Schule Luzern engagiert.

 

Seit dieser Zeit habe ich verschiedene Meister wie Saito Sensei, Ikeda Sensei, Doran Sensei, Endo Sensei, usw. kennen gelernt und von ihnen jahrzehntelang lernen dürfen.

Aber auch unzählige andere Lehrer im In- und Ausland haben mich auf dem Aiki-Do weitergebracht.

 

Aikido hat in mir auch Interesse an der japanischen Kultur geweckt. Japanische Kalligraphie, die japanische Sprache und auch die Kochkunst sind in der Zwischenzeit zu meinen Hobbies geworden.