Die Lehrer von Aikido Luzern


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Armin Müller, 5. Dan

Mein Budoweg begann im Alter von 12 Jahren mit Judo, zuerst beim Judo-Club Gütsch, später auch in Emmenbrücke. Als 1981 Aikido in Luzern angeboten wurde, fand ich die Kunst, die mich seither begeistert und einen grossen Platz in meinem Leben einnimmt.
Genauso wie die Schule im Verlaufe der Jahre verschiedene Stilrichtungen durchlief, studierte ich bei vielen Lehrern die Prinzipien und Ideen des Aikido und wurde so zum offenen Allrounder mit grosser Basis. Aufenthalte in Japan und Amerika, vor allem bei meinem jetzigen Lehrer Frank Doran Shihan (7. Dan), prägten meinen Weg. Als dessen Schüler versuche ich meine Erfahrungen auf eine humorvolle und doch intensive Art weiter zu geben. Nebst meinem Beruf als Software-Ingenieur und Unternehmer unterrichtet ich seit 1994 regelmässig in Luzern und Sursee.


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Michael Spitz, 5. Dan, Studium der Psychologie und Japanologie, tätig als Kinder- und Jugendpsychologe und Psychotherapeut

Nach ein paar Jahren Judotraining als Kind und Jugendlicher, habe ich schliesslich 1976 mit regelmässigem Training in Aikido begonnen. Als die wichtigsten und prägenden Meister in meiner Entwicklung kann ich Ikeda Masatomi Sensei (7. Dan) und Saito Morihiro Sensei (9. Dan) nennen. Saito Sensei besuchte ich auch in Iwama (Japan, 1985 und 86). Das aussergewöhnlich intensive Trainingserlebnis, sowie die Tatsache am Wirkungsort von O Sensei Ueshiba üben zu dürfen, war für mich damals in vieler Hinsicht von grosser Bedeutung und ich erinnere mich noch gerne daran zurück. Frank Doran Sensei (7. Dan) stellt für mich in seiner Art und Weise, Aikido zu repräsentieren und zu vermitteln, ein Vorbild dar.
Aikido lässt eine Vielfalt an technischen Varianten und philosophisch-spirituellen Sichtweisen zu. Offenheit und Toleranz zu pflegen ist mir ein Anliegen. Im Aikido geschieht Begegnung zwischen Menschen, es geht um Toleranz oder mit etwas anderen Worten – psychologisch gesprochen – um Sozialkompetenz. Die letztgenannte Sichtweise liegt mir als Psychologe und Psychotherapeut natürlich sehr nahe. Dennoch betrachte ich Aikido nach wie vor als eine Kampfkunst im traditionellen Sinne, welche sich der im Zeittrend liegenden «Psychologisierung» zu enthalten hat.


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Georg Gallati, 4. Dan

Aikido ist nicht zuletzt eine sehr ästhetische Kampfkunst.
Das weisse Gi im Kontrast zum schwarzen Hakama, die runden harmonischen Bewegungsabläufe und die Idee des «friedfertigen Kampfes» waren die ersten Eindrücke, als ich Aikido vor zirka dreissig Jahren in einer Fernsehsendung über verschiedene Kampfkünste zum ersten Mal sah.
1974 animierte mich ein Inserat in der Zeitung, in der Turnhalle Zürich-Seebach mit dem Aikido-Training zu beginnen, wo ich bei Aikido-Grössen der ersten Stunden wie zum Beispiel Hans Illi und Freddy Jacot trainieren durfte.
1981 eröffnete Hans-Peter Tschol in Luzern ein Budosportcenter, wo auch Aikido unterrichtet wurde. Nach dem Wechsel des Arbeitsplatzes in die Innerschweiz lag es nahe, in Luzern mit dem Training weiterzufahren.
Armin Müller und ich sind nun seit Beginn 1981 in der Aikido-Schule Luzern engagiert.
In diesen Jahren habe ich verschiedene Meister wie Saito Sensei, Hikitsuchi Sensei, Tamura Sensei, Ikeda Sensei, Endo Sensei, Doran Sensei usw. kennen lernen und von ihnen lernen dürfen.
Aikido hat in mir auch ein grösseres Interesse an der japanischen Kultur geweckt. Japanische Kalligraphie, die japanische Sprache und auch die Kochkunst sind in der Zwischenzeit zu meinen Hobbies geworden.


Luigi

Luigi Laveglia, 3. Dan, Musiker

Vor ungefähr 15 Jahren kam eine Gruppe von Menschen ins Gymnasium, das ich damals besuchte. Der Nachmittag war schon fast zum Abend geworden und alles wartete gespannt auf die Veranstaltung, die das Vorführen einer japanischen Kampfkunst versprach. Nun, obengenannte 15 Jahre später bin ich selber immer noch am Üben, um zu verstehen, was alles in dieser Kampfkunst enthalten ist. War es anfangs eher die Idee der Selbstverteidigung, die mich interessierte, ist es heute mehr der kommunikative Aspekt, der in dieser Kunst steckt. Was ich heute im Aikido übe, sind Bewegungen, die es mir ermöglichen, einen genauen Ausdruck eines Gefühls, eines Bildes usw. zu finden. Es ist ein Üben, das keine Endlichkeit kennt. Es geht um das Üben. Ich verstehe Aikido als weich-dynamische Kampfkunst, in der aus der Leere heraus, Kraft geschöpft wird. Und diese Kraft dient dazu, Freude und Herzlichkeit zu geben, um selbst Gesund zu werden und zu bleiben.

In der Zeit, in der ich geübt habe, sind verschiedene Lehrer und Lehrerinnen für mich prägend gewesen: Alfons Lötscher, Trix
Dettling, Kurt Bartholet und Michael Spitz. Und von den Lehrern, die ich ausserhalb der Schweiz kennengelernt habe: Saito Morihiro, Frank Doran, Endo Seishiro, Jorma Lyly und Jan Nevelius. Den letzten zwei genannten verdanke ich vieles von meinem heutigen Aikido.


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Hildegard Meier, 3. Dan

Als ich im Herbst 1991 einen Aikido-Einführungskurs besuchte, hatte ich nur eine vage Vorstellung, was auf mich zukommen würde. Einen Bekannten hatte ich von Aikido erzählen hören und mich sprachen vor allem die Beschreibung der Atemübungen und das stille Sitzen in einer Reihe am Beginn und am Ende der Stunde an. Fasziniert war ich fast von der ersten Minute an von den harmonischen Bewegungsabläufen, der Wachheit und Zentriertheit, die ich nach dem Training spürte, und der Möglichkeit, mit Menschen in Kontakt zu kommen und ohne Worte zu kommunizieren. Diese Faszination ist mit den Jahren grösser geworden und die Lust weiterzugehen, zu entdecken und mich und andere zu bewegen ist ungebrochen. Heute erscheint mir Aikido reicher als je zuvor: ich übe mit meinem Körper und meinem Geist unermüdlich Festhalten und Loslassen, Hinfallen und Aufstehen, in Kontakt treten und weggehen, Siegen und Verlieren, Pflicht und Kür und spüre auf verschiedenen Ebenen, dass erst diese Gegensätze Leben und Lebendigkeit ausmachen – und so übe ich voller Freude und Frustration weiter!


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Christa Wassmann, 2. Dan

1985 habe ich in Lugano bei Renato Barizzi das Aikido-Training begonnen. Schnell faszinierten mich die Dynamik und das Rollen. Seit 1988 trainiere ich im Dojo Luzern und da ich in Sursee wohne, bin ich auch im Dojo Sursee anzutreffen. Aikido hält mich fit und beweglich und es macht mir Spass mit vielen verschiedenen Menschen zu trainieren.


Toni Renggli, 3. Dan

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Pacale Dahli, 2. Dan

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Melanie Laveglia-Niedermann, 1. Dan

Da Aikido den Wettkampf nicht kennt, habe ich mich näher über diese Kampfkunst informiert. Die Theorie sprach mich sehr an und ich begann 2001 den Einführungskurs. Zusehends überzeugte mich auch die Praxis: Die harmonischen Bewegungsabläufe sehen schön aus und sind, nach einigem Üben, auch effektiv. Aikido fördert und fordert mich in meiner Fitness, Akrobatik und Koordination heraus. Durch die teils sehr komplexen Techniken wird mein Vorstellungsvermögen erweitert. Das ständige Üben, Angreifen, Verteidigen, Rollen und Aufstehen, wieder Rollen, wieder Aufstehen etc.. färben auch auf den Alltag ausserhalb der Matten ab: Das ritualisierte Kämpfen hilft mir im täglichen Umgang mit Menschen – besonders in Konfliktsituationen.
Aikido verhalf mir zu einem Rund-um-Wohlbefinden (bei regelmässigem Training keine Nackenschmerzen!) und zu einem positiven und selbstbewussten Körperbewusstsein.



Last modified: 02.03.2010 8:30 by Armin Mueller